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PlayMission – die gesamte Idee mal eben kurz verstehen

Gibt es das nächste große Ding? Ja! Die digitale Revolution. Sie wird uns vollkommen neue Geschäftsmodelle bringen. Auch Lebens- und Arbeitsmodelle. Sie wird uns neue Möglichkeiten in der Wirtschaft, in Unternehmen, im Privaten, in Regionen, Städten und Gemeinden bescheren.  

Ein solcher Umbruch ist nichts Neues. Das hatten wir schon. Die industrielle Revolution vor rund 150 Jahren. Auch hier änderten sich Geschäfts-, Arbeits- und Lebensmodelle komplett. Und zwar in dieser Reihenfolge. Die industrielle Revolution hat uns neue Systeme beschert. Menschen arbeiteten nicht mehr zu Hause in Heimarbeit für Produzenten, sie kamen in Fabriken, die Automation hielt Einzug – das erforderte Neuerfindungen wie Urlaub und Arbeitszeiten. Eine neue Mittelschicht entstand hieraus. Nötig wurden auf einmal Versicherungen, Privatbanken entstanden, da Menschen jetzt auch ein Konto brauchten, eine Abwanderung in die Städte setzte ein.

 

  • Die digitale Revolution

 

Die digitale Revolution wird ähnlich gravierende Neuerungen bringen. Nur wird es diesmal nicht 100 Jahre dauern, sondern vielleicht 10 – bestenfalls.

Dabei werden wir uns fragen: braucht es für diese neuen Konzepte noch Banken? Nicht in dieser bisherigen Form vielleicht. Braucht es noch Autos? Nicht, wenn selbstfahrende Systeme (doch, es wird sie geben) sich mit 9ct/km flächendeckend durchsetzen. Wie wird sich Konsum entwickeln? Kaufen wir zukünftig wieder direkt ab Hersteller? Sind vielleicht predictive Logistics, also eine Logistik die voraussieht welche Produkte welcher Konsument zukünftig kaufen wird, der nächste große Treiber im Handel? Bleiben Geschäftsmodelle wie sie waren? Nein! Es gibt heute schon Dreiseiten-Geschäftsmodelle in denen zum Beispiel ein Händler Geld an Tesla für den Strom überweist, den ein potentieller Kunde auf dem Weg zu seinem Laden benötigt. Besitz wird bereits neu definiert, Sharing-Economy ist in den Anfängen. Es wird sich alles ändern. Lange bestehende Marken und selbst große Unternehmen werden in Frage gestellt. Kaufhäuser gibt es schon kaum noch in der bekannten Form, Musiklables wurden durch Streamingdienste abgelöst, TV-Sender demnächst von YouTube? Fragen Sie mal “unter 20jährige” ob sie noch das Fernsehprogramm kennen – oder vielleicht die Zeiten der Veröffentlichung ihrer bevorzugten YouTube Channels.

 

  • Alles wird sich ändern. Das heißt “ein Haufen neuer Möglichkeiten”.

 

Okay – es wird sich alles ändern. Gut. Ändern wir uns doch einfach auch. Ist doch nicht schlecht. Da liegen doch unendliche Möglichkeiten. Und je schneller je besser. Denn wenn die neuen Märkte im Internet jährlich um irgendwas zwischen 100% und 2.300% wachsen, dann zählt jede Woche. Und je früher wir anfangen, desto schneller und günstiger lernen wir und können neue Geschäftsmodelle ausprobieren und etablieren.

Das Einzige was man braucht um in dieser digitalen Wandel-alles-steht-auf-dem-Kopf-Welt den nächsten Schritt zu gehen ist eine disruptive Innovation. Also eine Innovation die keine Weiterentwicklung ist, sondern etwas grundsätzlich Neues. Dabei aber die Kompetenzen des eigenen Unternehmens mitnimmt und schnell in neue Werte – aber eben in diesem digitalen Umfeld – umsetzt. Also “nicht” von der Schallplatte zur CD, das ist eine innovative Weiterentwicklung, sondern von der CD zum Streamingdienst – einem vollkommen neuen Geschäftsmodell in dem auch eine Neuordnung des Besitzverhältnisses von Musik Einzug hält. Das ist disruptive Innovation.

Und wo kriegt man die jetzt her, diese disruptive Innovation? Ganz einfach: spielen!

Die meisten von uns haben als Kinder gespielt. Das war vielleicht die innovativste Zeit unseres Lebens. Wir waren unbefangen und haben die Welt ohne Grenzen gesehen. Wir haben 100% unsere Potentiale und Energie in das vor uns liegende Projekt gesteckt. Unsere Potentialentfaltung war noch nicht von äußeren Zwängen wie “das tut man so aber nicht” oder “ich helf dir mal kurz” oder “wenn ich mal meine Erfahrung einbringen darf” behindert. Es war die pure Potenzialentfaltung.

Gut, nicht alles was wir ausprobiert haben lief von Anfang an in die richtige Richtung. Aber es hat uns nicht gestört. Haben wir es eben nochmal probiert. Vielleicht etwas anders. Es hat uns dabei auch nicht gestört, dass wir die Küchenutensilien als Schaltknauf oder einen Schubladenschrank als Ofen gesehen haben. Wir haben gespielt und es war alles möglich. Ohne Grenzen. Ohne Einschränkung. Genau dieses Denken brauchen wir heute wieder wenn es darum geht disruptive Innovationen zu entwickeln.

 

  • Disruptive Innovationen in der Umsetzung kann man planen.

 

Aber keine Panik jetzt. Wir plündern nicht mal eben die Küchengeräte ihrer Kantine und legen los. Gut. Vielleicht doch. Nein, mal ohne Scherz, es geht anders. Unsere einzigartige Kraft liegt in der Fähigkeit spielerisch denken und handeln!!! zu können. (“handeln” deshalb mit drei Ausrufezeichen, weil es wichtig ist Ideen auch auf die Straße zu bringen. In den Schuladen dieser Welt liegen eh schon genug). Wir stellen den individuellen Aufgaben entsprechend Teams zusammen die als PlayGroup verschiedene Ideen oder Modelle spielerisch entwerfen. Dabei verfügen wir über die Kenntnis und Fähigkeiten solche Brainstormings so zu führen, dass die vollen Potenziale der einzelnen Teilnehmer dabei zur Geltung kommen.

 

  • Die PlayGrounds sind die Basis für disruptive Innovationen

 

Solche PlayGroups bestehen aus einer guten Mischung aus Fachleuten und Menschen die von der Thematik überhaupt keine Ahnung haben. Die zweiten sind wichtiger. Sie denken offen und unbefangen. Sie wissen nicht, dass etwas nicht geht. Und meist geht es dann nämlich doch. Die Fachleute sind erst später wichtig. Nämlich dann wenn es darum geht die “Ahnungslosen” mit Insights zu versorgen. Natürlich braucht es auch übergeordnet Menschen die sich mit Technologie auseinander setzen, die Fachkompetenzen in verschiedenen Bereichen haben. Von Projekt zu Projekt ist das aber ehrlich gesagt sehr unterschiedlich. PlayInnovation stellt die verschiedenen Fachleute zusammen und noch viel wichtiger: kann sie motivieren, führen und inspirieren, dass sie ihre Potentiale auch voll entfalten können.

 

  • Aus Ideen müssen konkrete Projekte werden – deshalb haben wir keine Schubladen wo wir sie ablegen könnten.

 

Die zweite wichtig Fähigkeit von PlayInnovation ist es aus Ideen Projekte zu machen (nicht Konzepte, die können Sie ausdrucken – Projekte, die können Sie umsetzen). Auch hier hilft uns die Fähigkeit “spielen” zu können. Denn gerade in der Umsetzung ergeben sich viele Hürden, die vorher nicht bekannt waren oder die man zwar kannte, die sich aber anders präsentieren. Hier gelingt es uns spielerisch alle Komponenten immer wieder neu aufzustellen (wie im Spiel eben) und damit schnell prototypische Umfelder zu schaffen die sich zunehmend konzentrieren. Konzentrieren auf eins: die Menschen die mit dieser Innovation später einmal leben werden.

 

  • Menschen sind etwas grundsätzlich anderes als Kunden oder Zielgruppen.

 

Dabei sprechen wir gerne von Menschen, nicht von Kunden oder noch schlimmer Zielgruppen. Denn Menschen haben Bedürfnisse. Und die sind oft ganz anders als Produktentwickler sich das so vorstellen. Deshalb schauen wir da auch ganz besonders hin. Oft verbringen wir während eines Projektes schon ganz am Anfang viel PlayTime mit Menschen die später mit der zu entwickelnden Innovation in Kontakt kommen werden. Wir beobachten sie. Wir schauen wo sie ein Problem haben, was sie wirklich beschäftigt. Wie sie selber das Geschäftsmodell nutzen – heute. Und dann kommt der richtig schwierige Part der disruptiven Innovationen für eine digitale Welt. Wir müssen den Menschen auch abgewinnen wie sie ein noch unbekanntes Geschäftsmodell, Produkt oder was auch immer, nutzen würden.

PlayInnovation nutzt in diesem Fall “prototypisch geleitete Erkenntnisprozesse” – was ein Wort, deshalb nennen wir es kurz “PlayTyping”! Dahinter steckt ganz einfach, dass wir bestimmten kleinen Gruppen an Menschen in bestimmten Storylines ausgewählte Teile einer (selten die gesamte) Innovation vorstellen und sie erleben lassen. Darüber fangen wir Befindlichkeiten, Ergänzungen, Vorstellungen und mögliche Ängste aber auch Potentiale ab, die diese Menschen darin sehen und setzen sie für die nächste PlayTyping-Session mit denselben oder anderen Menschen (je nach Aufgabe) direkt um, so dass wir den Entwicklungs- und Einführungsprozess in einem relativ realen Umfeld verkürzt testen können.

 

  • Prototyping bis zur Marktetablierung.

 

Der Vorteil bei diesem Verfahren ist vielfältig. Zum einen prüft man wie oben beschrieben die disruptive Innovation an sich. Aber oft ist es auch so, dass man mit der Innovation an sich bereits sehr gut liegt. Allein die Lernkurve der Menschen ist zu steil berechnet. Sie sind oft nicht in der Lage die gesamte Innovation mit all ihren Möglichkeiten in einem Rutsch zu erfahren. Ein Beispiel. Vor einigen Jahren hatten wir für einen großen Online-Supermarkt, einer Tochter der Deutschen Post DHL (AllyouneedFresh.de) einen innovativen automatischen Einkaufsassistenten entwickelt. Wir mussten ihn wieder abschalten, da die Konsumenten mit dem mitdenkenden System in all seiner Vielfalt überhaupt nicht umgehen konnten. Statt dessen wurden über anderthalb Jahre die verschiedenen Möglichkeiten sukzessiv eingeführt und dabei sogar immer noch weiter optimiert. Die einzelnen Stufen wurden dabei synchron mit einer öffentlichen Meinung, die durch die Presse verbreitet wurde, synchronisiert. Auf diese Weise wurde unser System von “Unabhängigen” erklärt, die dessen Nutzen suchten und bei uns fanden. Es hat dann zunehmend phantastisch funktioniert.

 

  • Just Play!

 

Probieren Sie spielerische Innovation doch mal mit Ihrem Unternehmen. Überlegen Sie wie Ihre Geschäftsmodelle in einem Umfeld aussehen dass Sie noch nicht kennen, das Niemand kennt um ehrlich zu sein. Der digitale Wandel passiert so schnell. Aber es gibt Möglichkeiten die Entwicklungen, nein “nicht vorherzusagen”, sondern spielerisch zu testen und damit Gewissheit zu erlangen wie die nächsten Schritte aussehen sollten um zunehmend auf diesem neuen Gebiet erfolgreich zu sein.
PlayInnovation.

 

welcome@play-innovation.com // +49 30 6130 90 41

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